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Schwanentor: Türme werden saniert

Schwanentor: Türme werden saniert
An den beiden westlichen Türmen (rechts) der Schwanentorbrücke beginnen in der kommenden Woche die Sanierungsarbeiten. Neun Monate später ist die andere Seite dran. Rechts hinten der Rathausturm (der muss erstmal nicht gemacht werden) ... FOTO: tw
Duisburg. Am Montag wurden die Baustelle und eine zusätzliche Fußgängerampel eingerichtet. In zwei Schritten wird jetzt das Wahrzeichen-Ensemble überarbeitet. Von Thomas Warnecke

Sie ist Duisburgs einzige innerstädtische Hubbrücke (die anderen liegen in Walsum bzw. Homberg); tausende Autofahrer überqueren die Schwanentorbrücke täglich auf dem Weg von Kaßlerfeld in die Stadtmitte oder umgekehrt.

Jetzt müssen die vier 20 Meter hohen Türme mit den markanten Laternen obendrauf saniert werden. Die Wirtschaftsbetriebe wollen das Mauerwerk der Türme abreißen und die Fenster ausbauen, um die dahinterliegende Stahlkonstruktion in Stand setzen, verstärken und mit Korrosionsschutz versehen zu können. Danach wird das Mauerwerk wieder aufgebaut und werden die Fenster wieder eingesetzt. Nächste Woche soll es losgehen.

Autofahrer haben keine großen Einschränkungen zu befürchten – nur eine Ampel mehr, in Höhe Calaisplatz, da, wo die Straßenbahn aus der Erde kommt. Die Ampel leitet die Fußgänger auf die andere, jeweils begehbare Straßenseite.

Es wird nämlich in zwei Schritten gearbeitet: erst die beiden Türme auf der westlichen Seite (zum Steiger Schwanentor hin), dann ist dort der Fußgängerweg gesperrt; anschließend auf der östlichen, der Innenhafenseite.

Die Wirtschaftsbetriebe rechnen mit einer Gesamtbauzeit von 18 Monaten, was heißt, dass jede Seite für voraussichtlich neun Monate gesperrt sein wird – wie gesagt: nur für Fußgänger.

Insgesamt, so ist von den WBD zu hören, sei die Turmsanierung „keine allzu große Sache.“ 2,6 Millionen Euro kosten soll sie aber schon.

(Niederrhein Verlag GmbH)