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Neubau Rheinbrücke Neuenkamp
Planverfahren startet

Neubau Rheinbrücke Neuenkamp: Planverfahren startet
Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher, Dr. Udo Pasderski, NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und der aus zehn Ordnern bestehende Feststellungsentwurf. FOTO: Bezirksregierung D’dorf
Duisburg/Düsseldorf. Das Planfeststellungsverfahren zum Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp sowie des Ausbaus der Autobahn 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen hat begonnen.

Im Beisein von Landesverkehrsminister Hendrik Wüst hat der Bereichsleiter der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau) GmbH, Dr. Udo Pasderski, am vergangenen Freitag die Antragsunterlagen für den Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp an Düsseldorfs Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher übergeben. Zehn Ordner umfasst der Feststellungsentwurf der DEGES insgesamt. Die Bezirksregierung Düsseldorf prüft nun zunächst die Antragsunterlagen auf Vollständigkeit und Schlüssigkeit.

"Die A 40 ist eine wichtige Verbindung des Ruhrgebietes mit den Niederlanden und die Lebensader im Revier", sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Übergabe der Unterlagen. "Darum sind wir auf eine gut ausgebaute Verkehrsanbindung angewiesen. Eine leistungsfähige Brücke über den Rhein ist eine wesentliche Voraussetzung für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit der Region."

Die Bezirksregierung Düsseldorf ist für den Neu- oder Ausbau von Bundesfernstraßen in der Region die zuständige Anhörungs- sowie Planfeststellungsbehörde und führt das Planfeststellungsverfahren durch. "Uns ist die Wichtigkeit und Dringlichkeit dieses Bauvorhabens für die gesamte Region bekannt", betonte Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher. "Wir sind auf das Prüfverfahren gut vorbereitet."

Die DEGES GmbH plant und realisiert das Projekt, in dessen Verlauf die A 40 auf acht Spuren ausgebaut werden soll. Auftraggeber sind der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen.

(Niederrhein Verlag GmbH)