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Null-Toleranz-Bilanz

Hochfeld. Ordnungsamt, Polizei und Wirtschaftsbetriebe haben vom 1. bis zum 9. Juli die Aktion "Null-Toleranz" im Stadtteil Hochfeld fortgeführt.

In diesem Zeitraum waren die Mitarbeiter der Abfallaufsicht wochentags fußläufig mit einer Früh- und Spätschicht im Stadtteil präsent. Auch an Sams- und Sonntagen war eine Präsenz gegeben.

Festgestellt wurden dabei 72 wilde Müllkippen, die zeitnah durch die Wirtschaftsbetriebe beseitigt wurden; acht Fahrten konnten den jeweiligen Verursachern in Rechnung gestellt werden. Neun Verwarnungsgelder wurden erhoben, beispielsweise wegen weggeworfener Zigarettenkippen, Obstreste oder Kaugummis. 16 Ordnungswidrigkeitenverfahren, etwa für das illegale Entsorgen größerer Müllmengen, wurden eingeleitet und 59 Schrottfahrzeuge wurden festgestellt und gekennzeichnet; ihren Haltern bleibt jetzt eine Frist von einem Monat zur Entfernung.

Gleichzeitig wurde der Stadtteil auch durch die Mitarbeiter des städtischen Außendienstes (SAD) zum Teil in Form von Ordnungspartnerschaften mit der Polizei intensiv bestreift. Durch den SAD wurden in dem genannten Zeitraum 18 Verwarnungsgelder erhoben und drei Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Des Weiteren wurden auch durch den SAD Schrott- und Gefahrenfahrzeuge festgestellt sowie insgesamt 15 weitere Maßnahmen (z.B. mündliche Verwarnungen, Feststellung unerlaubter Sondernutzung) getroffen. Der SAD überprüfte bei der Sonderaktion auch mehrere Objekte nach dem Melderecht – also ob die gemeldeten Personen wie angegeben wohnhaft sind. Im Anschluss wurde das Melderegister entsprechend bereinigt.

Neben Abfallaufsicht und SAD befanden sich auch Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung verstärkt im Einsatz. So wurden insgesamt 1.257 kostenpflichtige Verwarnungen bzw. Ordnungswidrigkeitenanzeigen aufgrund verbotswidrigen Parkens und wegen Geschwindigkeitsüberschrei tungen gefertigt.

(Niederrhein Verlag GmbH)