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GIMDU-Eröffnung mit Knaller

GIMDU-Eröffnung mit Knaller
Carsten Tum, Sören Link, Torsten Toeller und Ralf Meurer (vl) zeigten sich überzeugt, dass Duisburg mit den vielen neuen Projekten gute Entwicklungschancen habe. FOTO: vowie
Duisburg. Was kann es besseres geben, als eine Gewerbe-Immobilien-Messe direkt mit einem Knaller zu eröffnen. So geschehen am Mittwoch dieser Woche, mit der Nennung des Starttermins für „Mercator-One“. Von Volker Wieczorek

Der Baubeginn zum Projekt, dass schon vor geraumer Zeit vorgestellt wurde, wird im Februar/März nächsten Jahres sein, zeigten sich Investor Torsten Toeller, Oberbürgermeister Sören Link, Baudezernent Carsten Tum und der Chef der Duisburger Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Ralf Meurer überzeugt. Möglich wird dies dadurch, dass in der bisherigen Planung viele Aspekte schon im Vorfeld abgestimmt worden sind, so dass noch diesen Monat die Bauanträge zur Genehmigung übergeben werden. Sowohl Investor Torsten Toeller als auch Oberbürgermeister Sören Link betonten die gute Kooperation, die eine zügige Erarbeitung der Grundlagen des Projekts ermöglicht habe.

Torsten Toeller: „Das hat richtig Spaß gemacht.“ Die Zusammenarbeit mit Stadt und Land wäre immer vom Willen zum Ergebnis bestimmt gewesen, so dass Koordinierungen, die bei einem solchen Bau manchmal sehr komplex seien, gut geklappt hätten. Da sei er von anderen Behörden manchmal anderes gewohnt, blickte Toeller auf die vergangenen Wochen zurück und fügte an: „Duisburg ist richtig gut“, und scherzte mit Blick auf Sören Link und Carsten Tum weiter: „Da sitzen zwei Vögel, die wollen was anschieben!“

Ab Ende 2019 wird das „Mercator One“ variabel gestaltbare und hocheffiziente moderne Büroeinheiten auf Flächen von rund 300 bis hin zu 1.700 Quadratmetern für eine gesamte Büroetage bieten. Daneben wird das Gebäude als Verbindungsglied zwischen Bahnhofsausgang und Innenstadt dienen. Das sei quasi ein Eintrittstor für die Stadt, der erste Augenöffner mit „Wow-Effekt“ waren sich alle einig.

Für GFW-Chef Ralf Meurer ist Mercator One ein Filetstück des Duisburger Büromarktes: „Unsere Leerstandsquote ist für eine Stadt unserer Größe viel zu niedrig. Was uns fehlt, sind Büroobjekte im Format von Mercator One. Objekte, die vor allem den großen Bedarf an kleineren und mittleren Büroflächen bedienen. Mercator One bietet auf 97 Meter Länge, 16 Meter Breite und 28 Meter Höhe zeitnah verfügbare, passgenaue und repräsentative Bürofläche in idealer Lage. Besser geht es nicht.“ Und so sei die erneute Vorstellung des Projekts auch ideal auf der Gewerbeimmobilienmesse Duisburg (GIMDU) aufgehoben, denn hier kommen Anbieter und zukünftige Nutzer zusammen. So könnten sich zukünftige Mieter einen Eindruck nicht nur von Mercator One, sondern auch von „The Curve“ oder auch den Projekten am Rande der „Duisburger Freiheit“ machen.

Im weiteren Verlauf der Messe, die bis Donnerstagabend lief, kam es zu ersten Gesprächen zwischen Anbietern und künftigen Nutzern.

(Niederrhein Verlag GmbH)