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Gardinen und Vorhänge

Gardinen und Vorhänge
Julie Stahlberg (r.) übergab mehrere Säcke und Wäschekörbe gespendeter Gardinen und Vorhänge für bedürftige Familien an Heike Schäfer (M.) und Helin Malo (l.) vom Amt für Soziales und Wohnen. FOTO: privat
Duisburg. Beim städtischen Akutspendenlager melden sich immer wieder Institutionen, Organisationen oder auch Flüchtlingsbegleiter, die hilfsbedürftige Menschen unterstützen, und schildern Notsituationen, für die Sachspenden benötigt werden.

Im März startete Julie Stahlberg vom städtischen Referat für Kommunikation und Bürgerdialog einen Aufruf, mit dem Gardinen und Vorhänge für Flüchtlingsunterkünfte gesucht wurden. "In den Sammelunterkünften gibt es häufig das Problem, dass die Fenster sehr groß, aber keine Gardinen vorhanden sind", erklärt sie. Im Akutspendenlager gaben hilfsbereite Duisburger, darunter auch viele städtische Kollegen, gut erhaltene Sachspenden ab, die bereits die kahlen Fensterfronten ein wenig wohnlicher erscheinen lassen. "Insbesondere in der Unterkunft an der Dammstraße war nahezu kein Sicht- oder Sonnenschutz vorhanden", berichtet Heike Schäfer vom Amt für Soziales und Wohnen. "Die Bewohnerinnen ändern die Gardinen bei Bedarf selbst und nähen sich zum Teil aus gespendeten Stoffen passende Vorhänge."

Initiativen, Vereine und Unterstützerkreise haben nach wie vor die Möglichkeit, beim Bürgerreferat dringende Bedarfe anzugeben. Das Referat kümmert sich um den Spendenaufruf und vermittelt passende Angebote an die hilfesuchende Einrichtung. Falls es vor Ort keine Lagermöglichkeiten gibt, können die Spenden im städtischen Akutspendenlager vorübergehend deponiert werden. "Zurzeit können wir Familienhausrat wie beispielsweise Töpfe, Pfannen, Geschirr und Besteck anbieten", erklärt Julie Stahlberg. "Dringend benötigt werden Schultornister, Schulmaterialien oder auch Baby- und Kleinkindausstattung wie zum Beispiel Kinderwagen, Hochstühle und Babybadewannen."

Bedarfe und Angebote des Akutspendenlagers finden Spendengeber und Bedürftige auf den städtischen Internetseiten unter www.duisburg.de/asylundintegration. Angebote und Anfragen können über das Kontaktformular im Internet gemeldet oder per E-Mail an spendenlager@stadt-duisburg.de gerichtet werden. Julie Stahlberg vom Referat für Kommunikation steht für Rückfragen unter (0203) 283–4500 zur Verfügung.

(Niederrhein Verlag GmbH)