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Feierliche Klinik- Einweihung

Feierliche Klinik- Einweihung
Im Festzelt vor dem neuen Klinikum fand die Schlüsselübergabe durch den Architekten Michael Droppelmann (rechts) an Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael statt. FOTO: vowie
Hochfeld. 50 Millionen Euro wurden in den vergangenen zwei Jahren in Hochfeld verbaut. Dafür entstand im Stadtteil ein hochmoderne Klinikbetrieb, der auf rund 4.500 Quadratmetern Grundfläche etwa 22.000 Quadratmeter Geschossfläche bietet. Damit wird das alte Klinikgebäude komplett durch das neue Helios Klinikum ersetzt. Von Volker Wieczorek

„Neubauten wie diese sind wichtig“, betonte denn auch NRW-Gesundheitsministerien Barbara Steffens beim offiziellen Festakt am Freitag und fügte an: „ Viele unserer Krankenhäuser sind noch auf den Strukturen der Vergangenheit ausgerichtet. Doch heute herrschen höhere Heraus- und Anforderungen. Wir brauchen Veränderungen im Gesundheitsbereich.“ Und da hat das neue Helios Klinikum einiges zu bieten, denn der Neubau ist nach modernsten Erkenntnissen aufgebaut. Kurze Wege, klare Gebäudestrukturen sowie modernste Medizintechnik schaffen bestmögliche Voraussetzungen, um die Genesung der Patienten zu fördern, betonte Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzende der Fresenius SE, zu der auch Helios gehört, und fügte an: „Nur bei guter Versorgung werden wir dauerhaft erfolgreich sein. Dafür greifen wir auch gern tief in die Tasche, es geht nicht um den schnellen Euro. Wir haben unser Geschäft für Mitarbeiter, Stadt und Region langfristig orientiert, denn das Wohl des Patient stand und steht immer im Vordergrund!“

So seien solche Investition, wie jetzt in Hochfeld, gut investiertes Geld, was den Konzern auch in die Lage versetze, stetig weiter investieren zu können. „Dieser Neubau ist ein wichtiger Schritt für den Gesundheitsstandort Duisburg“, bekannte auch Oberbürgermeister Sören Link in seinem Grußwort zur Einweihungsfeier, hatte dabei aber auch die städtische Gesamtsituation im Blick. In vielen Kliniken in Duisburg, etwa in Fahrn, Wedau, Hamborn, Huckingen und Rheinhausen veränderten sich die alten Krankenhäuser zu modernen Kliniken, um zeitgemäße Versorgung zu sichern: „Diese 50 Millionen Investition ist ein starkes Bekenntnis für Duisburg“, formulierte der Oberbürgermeister unter dem Applaus der rund 250 Ehrengäste am Freitag.

Lobende Worte gab es auch vom Geschäftsführer des Helios Klinikums Duisburg, Dr. Holger Raphael, der Fresenius ausdrücklich für deren Bereitschaft dankte, in die eigenen Kliniken zu investieren, denn „Neubauprojekt sind kein Selbstläufer!“

Anschließend gingen die Festgäste, in kleinen Gruppen aufgeteilt, durch das neue Klinikum, um dies in Augenschein zu nehmen. Hierbei konnte man sich zum Beispiel einen Eindruck von den kurzen Wegen machen, die der Patient durchläuft um beispielsweise von der Rezeption in sein Zimmer zu gelangen. Dabei fällt die Orientierung durchaus leicht, denn jede Etage ist farbkodiert, so dass sich auch verwirrte Menschen erstmal nur die Farbe merken müssen, um ihre Stations-Etage wieder zu finden. Ganz neu ist auch das System „Hello“, das in Hochfeld, neben zwei anderen Helios Kliniken, getestet wird. Hiermit kann sich ein Patient schon von zu Hause aus im Krankenhaus anmelden. Zudem kann der Hausarzt oder auch die Angehörigen demnächst den Behandlungsverlauf mitverfolgen, wenn dies gewünscht wird. Auch eventuelle Nachversorgungen und die entsprechenden Termine können hierüber abgerufen werden.

(Niederrhein Verlag GmbH)