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Fassungslosigkeit nach Angriff aufs Loveparade-Mahnmal

Duisburg. Das Loveparade-Mahnmal an der Karl-Lehr-Straße ist am Wochenende beschädigt worden. Jetzt wird geprüft, wie das Mahnmal neu gestaltet und gesichert werden kann.

Künstler Gerhard Losemann, die "Initiative Spendentrauermarsch" und die Stadt Duisburg werden gemeinsam Möglichkeiten prüfen, wie das Mahnmal neu gestaltet und gesichert werden soll, und dann entsprechende Maßnahmen vereinbaren, teilt die Stadt Duisburg mit.

Am vergangenen Wochenende war die zum Mahnmal gehörende Plexiglasscheibe mit den Namen der 21 Todesopfer der Loveparade 2010 zerstört worden. Die "Initiative Spendentrauermarsch", die vom Lions Club Duisburg Rhenania, dem Stadtsportbund Duisburg, dem Bürgerzentrum Steinhof und dem Verein "ProDuisburg". gebildet wurde, hatte die Planung des Mahnmals organisiert, das im Jahr 2011 nach einem Entwurf des Duisburger Künstlers Gerhard Losemann errichtet und als Schenkung an die Stadt Duisburg übergeben wurde.

Alle Beteiligten seien aufgrund der massiven Beschädigung des Mahnmals fassungslos und erschüttert, heißt es in der Mitteilung abschließend.

(Niederrhein Verlag GmbH)