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„Funken“ für Neuenkamp

„Funken“ für Neuenkamp
Ralf Meurer, Jens Pries, Oberbürgermeister Sören Link, Damien Germès und Andree Haack beim Gruppenfoto im beeindruckenden Lager von NGK SPARK PLUG EUROPE. FOTO: vowie
Neuenkamp. Bagger, Gartentraktoren, Formel eins Wagen, Kettensägen, Lkw, Boote und ..... – immer dann, wenn ein Otto-Motor im Spiel ist, ist die Chance groß, dass hier ein entscheidendes Bauteil von NGK SPARK PLUG EUROPE verbaut ist: die Zündkerze, die Funken schlägt. Von Volker Wieczorek

Denn neben einem deutschen Konkurrenten aus dem Stuttgarter Raum sind Zündkerzen und weitere Zurüstteile für Autos und Motorräder mit dem „Wappen“ „NGK“ nicht nur bei Bastlern, sondern auch bei den Auto- und Motorenherstellern erste Wahl. So ist das 1936 gegründete japanische Unternehmen für technische Keramik auf Wachstumskurs. 1979 siedelte man in Ratingen an, doch die dortigen Lager waren schon bald zu klein, weshalb man sich nach einem neuen Lagerstandort umschaute. 2017 war es dann soweit: Das hochmoderne Distribution Center in Neuenkamp wurde eröffnet. „Dies war ein wichtiger Meilenstein für uns“, erklärt Damien Germès, Senior Vice President EMEA von NGK SPARK PLUG EUROPE. Von der Mercatorstadt aus treten die Produkte des Unternehmens ihre Reise in die europäischen Länder, den Nahen Osten und Afrika an.

Und die Zahlen sind beachtlich, denn die rund 100 Mitarbeiter in Duisburg sorgen dafür, dass sich jeden Tag rund 1.000.000 Produkte auf den Weg zu den Kunden machen. „Die Lage ist einfach unschlagbar. Duisburg ist die Logistikdrehscheibe schlechthin. Von hier aus erreichen wir effizient unsere Geschäftskunden. Vom Wirtschaftsstandort mit dem weltgrößten Binnenhafen aus gelangen unsere Produkte im Schnitt in 24 Stunden ans Ziel. Darüber hinaus ist es hier – im Schmelztiegel und Ballungsraum – einfach, gut ausgebildete Fachkräfte zu rekrutieren und zu binden“, berichtet Jens Pries, Director Supply Chain EMEA, der beim Wirtschaftsdialog mit Oberbürgermeister Sören Link, Wirtschaftsdezernenten Andree Haack und GfW-Geschäftsführer Ralf Meurer betonte, dass die Struktur der Verkehrswege für sein Unternehmen unabdingbare Voraussetzung sind. Ein Appell, der den städtischen Akteuren hinlänglich bekannt ist. „Nur eine gute Verkehrssituation schafft und sichert Arbeitsplätze und Wohlstand“, bekräftigte Andree Haack und der Oberbürgermeister ergänzte: „Wir werden mit starker Stimme sprechen, wenn es bei der Landesregierung darum geht, den Infrastrukturausbau des Ruhrgebiets, insbesondere Duisburgs, mit Nachdruck voranzutreiben.“

(Niederrhein Verlag GmbH)