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Verkehrssicherheit für Flüchtlinge

Dinslaken. Wie verhalte ich mich richtig? Ein wichtiges Thema nicht nur für die kleinen Verkehrsteilnehmer. Anfang der Woche wurden die wichtigsten Grundregeln des Deutschen Straßenverkehrs den Bewohnern der Fliehburg beantworten. Dazu gab es Broschüren in leicht verständlicher Sprache. Von der Redaktion

 

Dinslaken. Das Thema Flüchtlinge beschäftigt bundesweit auch die Akteure in der Verkehrssicherheitsarbeit. Viele Verkehrsregeln in Deutschland sind für die ankommenden Menschen neu, denn bestimmte Situationen im Straßenverkehr gestalten sich anders als im ihren Herkunftsländern. Wie funktioniert der Nahverkehr? Wo darf ich mit dem Fahrrad fahren? Und wer hat eigentlich Vorfahrt? Diese und weitere wichtige Fragen beantworte die Broschüre "Unterwegs in Deutschland – worauf muss ich achten" und "Fahrrad fahren in Deutschland – Die wichtigsten Grundregeln".

Sie illustrieren in leicht verständlicher Sprache die wichtigsten Grundregeln beim Zufußgehen, Fahrradfahren, Fahren mit dem Pkw oder mit dem Moped/Motorrad und bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.

Die Broschüren sind in den Sprachen Deutsch/Englisch/Arabisch verfasst und verweisen auf eine kostenlose Smartphone-App unter dem Titel "German Road Safety", die der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) in Verbindung mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sowie der Deutschen Verkehrswacht (DVW) entwickelt hat.

Die Kreis-Verkehrswacht Wesel hat in diesem Zusammenhang an der Fliehburg in Dinslaken das Projekt zur Förderung der Verkehrssicherheit von Flüchtlingen vorgestellt.

In enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Stadt Dinslaken Lothar Muschik, Geschäftsbereichsleiter Jugend und Soziales, Natascha Betke, Koordinatorin Flüchtlinge und der Caritas, in Person Barbara Tkotz, Leiterin Fliehburg, konnte Peter Steinhoff als stellvertretender Vorsitzender der Kreis-Verkehrswacht Wesel und zugleich Bereichsleiter Dinslaken, gemeinsam mit Holger Schulz, stellvertretender Geschäftsführer der KVW, nun jeweils 200 Broschüren als Erstausstattung zur Verfügung stelle.

Zudem brachten die BesucherInnen ein neues Kinderfahrrad sowie 15 Fahrradhelme, die vom Kooperationspartner ABUS gesponsert wurden, für die Bewohner der Fliehberg mit.